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Köln

Aktuelle Informationen zum Wohnort Köln. Mit Infos zum Immobilienmarkt, Mietpreise bzw. Wohngebieten Köln.

Die rheinische Metropole Köln ist mit etwa 995.000 Einwohnern die viertgrößte Stadt Deutschlands und die größte Nordrhein Westfalens. Da diese Stadt sehr beliebt ist, brauchen Interessenten zur Suche ihres Wohnraumes viel Zeit und Geld. Zumindest die, die auf der beliebten, linken Rheinseite oder Vierteln wie Braunsfeld, Lindenthal oder Marienburg leben wollen. Doch auch Sülz/Klettenberg, Holweide/Dellbrück, Ehrenfeld/Neuehrenfeld, Rodenkirchen, Deutz, Junkerdorf und Hahnwald sind schöne Viertel Kölns.

Braunsfeld
Braunsfeld gehört zu den beliebtestes Wohnlagen Kölns. So gilt die Gegend rund um den Pauliplatz als eine der Besten der Stadt. Die hier stehenden Reihenhäuser aus den 20er- und 30er-Jahren erzielen daher Kaufpreise von über 500.000 Euro. Auch die Immobilien in der Friedrich-, Wiethasen-, Schmidt- und Vincent-Stratz-Straße sind sehr beliebt. Hier sind neben Villen auch moderne Häuser zu finden, die direkt am Stadtwald, auf großen Gründstücken stehen. Hier können Kaufpreise auf bis zu 1,3 Millionen Euro ansteigen. Mietpreise variieren in ganz Braunsfeld von acht Euro bis hin zu zwölf Euro pro Quadratmeter. Eigentumswohnungen sind relativ günstig zu bekommen, da diese preislich zwischen 1600 Euro und 3100 Euro pro Quadratmeter liegen.

Lindenthal
Lindenthal ist ein weiterer, edler Stadtteil Kölns - vor allem sehr beliebt, da es nahe am Stadtwald liegt. So bieten sich hier Möglichkeiten Sport im Freien zu machen oder spazieren zu gehen. Diese Vorteile treiben neben der Nachfrage auch die Preise in die Höhe. So kosten Häuser mit Garten schnell über 800.000 Euro, etwas exklusivere Immobilien können auch schnell an eine Million Euro reichen. Eigentumswohnungen liegen durchschnittlich bei 3000 Euro pro Quadratmeter.

Marienburg
Marienburg ist wohl das dekadenteste Viertel Kölns. So leben hier viele Millionäre. Alle anderen könnten sich es auch kaum leisten: Wer zum Beispiel in der Pferdmengesstraße oder Unter den Ulmen leben will muss bis zu 1,5 Millionen Euro für ein Einfamilienhaus ausgeben. In manchen Teilen Marienburgs liegen die Preise zwar nur bei 500.000 Euro, doch im Allgemeinen müssen Käufer sich auf eine Millionen Euro einstellen. Eigentumswohnungen sind mit einer Preisspanne von 2100 Euro bis 3600 Euro pro Quadratmeter vergleichsweise günstig und auch Mieten ab neun Euro pro Quadratmeter halten sich ihm Rahmen. Dies ist wohl damit zu erklären, dass die Infrastruktur Marienburgs nicht jedem gefällt. So muss man um Einkäufe erledigen zu können einen weiten Weg in die Innenstadt zurück legen.

Sülz/Klettenberg
Sülz und Klettenberg sind zum Wohnen die beliebtestes Stadtteile Kölns. Die Bewohner sind bunt gemischt, so finden sich neben jungen Familien mit Kindern, Studenten aber auch Singles oder Paare ein. Durch die enorme Nachfrage sind die Möglichkeiten für Käufer begrenzt. So ist es zum Beispiel schwer am Hermeskeiler Platz oder in der Neuenhöfer Allee überhaupt noch ein Haus zu finden und falls man das Glück hat eine freie Immobilie zu entdecken, liegen die Preise schnell bei 500.000 Euro. Auch renovierungsbedürftige Reihenhäuser aus der 50er-Jahren in anderen Teilen Sülzens oder Klettenbergs sich teuer. Sie werden meist für knapp 350.000 Euro verkauft. Die Mieter müssen das passende Kleingeld mitbringen, da die Preise hierfür mit bis zu elf Euro pro Quadratmeter zu den teuersten der Stadt zählen.

Holweide/Dellbrück
Hohlweide und Dellbrück zählen zu den besten Lagen Kölns. Etwas weiter außerhalb, im Osten Kölns findet sich Thielenbruch. Die Thielenbrucher Allee bietet Einfamilienhäuser die von Bäumen umgeben einer Villenstraße stark ähneln. Deswegen erzielen sie wohl auch Preise von bis zu 770.000 Euro. Etwas günstigere Objekte sind in der Gemarkenstraße zu finden: Eine Doppelhaushälfte mit 150 Quadratmeter Wohnfläche kostet um die 400.000 Euro. Mieten kann man ab sieben Euro pro Quadratmeter. Bei Wohnlagen direkt am Waldrand können die Preise hier aber auch auf zehn Euro pro Quadratmeter ansteigen.

Ehrenfeld/Neuehrenfeld
Die Gebäude aus der Gründerzeit in Neuehrenfeld sind sehr beliebt, wobei die Landmann- und Ottostraße, aber vor allem auch die Eichendorffstraße zu den beliebtesten Zielen für Käufer gehören. Die Preise sind im Vergleich zu anderen Teilen Kölns jedoch niedriger, so liegen Höchstpreise hier bei 650.000 Euro für ein Einfamilienhaus. Eigentumswohnungen in dieser Gegend sind ab 2400 Euro pro Quadratmeter zu bekommen.

Anders sieht es in dem benachbarten Viertel Ehrenfeld aus. Hier herrscht eher ein multikulturelles Ambiente. Da durch dieses Viertel die stark befahrene Subbelratherstraße aber auch die Vogelsangstraße führen, sind die Preise etwas niedriger als in Neuehrenfeld. Einfamilienhäuser sind ab 210.000 Euro zu haben, Mieten beginnen bei sechs Euro pro Quadratmeter und Eigentumswohnungen können Käufer ab 1300 Euro pro Quadratmeter kaufen.

Rodenkirchen
Rodenkirchen, im Süden Kölns, genießt direkte Nähe zu Rheinufer. Dies macht Rodenkirchen so attraktiv, dass auch die Preise davon beeinflusst werden. Neue Einfamilienhäuser kosten um die 360.000 Euro; Verkäufer eines der Häuser im Dichterviertel des Stadtteils können jedoch auch schon einmal eine Million Euro verlangen. Mieter leben hier bei Preisen bis zu elf Euro pro Quadratmeter nicht günstig, aber das Flair, das an sonnigen Tagen ausgelassene Stimmung vermittelt, reizt dennoch.

Deutz
Deutz zählt trotz des direkten Anschlusses zur Altstadt und Blick auf den Dom zu den unbeliebteren Vierteln Kölns. Allein weil es auf der rechten Rheinseite liegt. Mieter zahlen bis zu acht Euro pro Quadratmeter. Zu verkaufende Häuser sind hier selten und können daher bis zu 450.000 Euro kosten. Eigentumswohnungen sind ab 1400 Euro pro Quadratmeter zu haben.

Junkerdorf
Junkerdorf zählt aufgrund seiner Nähe zum Stadtwald zu den beliebten Wohnlagen Kölns. Das im Westen liegende Viertel bietet in seinen zahlreichen nach Blumen benannten Straßen Einfamilienhäuser ab 470.000 Euro. So zum Beispiel im Magueritenweg oder im Feldlbumenweg. Etwas teurer wird es in Richtung der Aachener Straße und die Höchstpreise werden in Junkerdorfs bester Gegend, im Steyrer und im Tiroler Weg erzielt. Hier kann der Kaufpreis eines Hauses sogar an eine Million Euro heranreichen. Zum Kauf einer Eigentumswohnung müssen Interessenten, je nach Lage, mit 2400 Euro bis 3400 Euro pro Quadratmeter rechnen. Mietpreise liegen maximal bei zwölf Euro pro Quadratmeter.

Hahnwald
Hahnwald ist ein etwas abgelegener Stadtteil Kölns, der momentan etwas an Glanz verliert. Preislich liegen Objekte zwar noch immer bei gut einer Million Euro, doch die Preise sinken. Ein großer Nachteil Hahnwalds ist die Lage an der A 555, die Fahrzeuglärm verbreitet. So fallen auf lange Sicht auch die Preise für Eigentumswohnungen. Die Nachfrage schwindet, da gutbetuchte eher andere Wohngegenden bevorzugen.

Kommentare zu Köln

2 Kommentare für “Köln”

  • Helmut Buchholz schrieb am 02.07.2011 um 23:40:27 Uhr
    Die genannten Kaufpreise sind teils hoffnungslos veraltet oder pure "Hochrechnungen" mangels Angebot. In Sülz/Klettenberg zum Beispiel hat die Preisspirale in den letzten drei Jahren eine solche Dynamik entwickelt, dass die hier aufgeführten Preise als schlechter Witz gelten können. Im Bereich Siebengebirgsallee/Ölbergstraße/Lohrbergstraße ist unter 720.000 bis 750.000 Euro kein Haus mehr zu bekommen - natürlich auch, weil es dort kaum noch unrenovierte Objekte gibt. Die "kleineren" (um 250 qm) Mehrfamilienhäuser im Bereich Petersbergstraße/Siebengebirgsallee/Klettenberggürtel werden inzwischen in aller Regel siebenstellig angeboten.
  • Jule K. schrieb am 11.11.2008 um 14:25:27 Uhr

    Meine Meinung zum Leben in Köln:

    Vorteile:
    - tolle Kneipenszene
    - viele , wirklich gute Sehenswürdigkeiten (Dom und die romanischen Kirchen)
    - sehr angenehme, tolerante und offene bewohner

    Nachteile:
    - ein häßliches Flussufer mit viel Industrie (außer das bißchen an der Altstadt)
    - eine zugebaute Innenstadt
    - ein unglaublich hohes verkehrsaufkommen
    - eine fußgängerunfreundliche Innenstadt
    - sehr hohe Mietpreise

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